Sommer, Sonne, Sport

Gesunde Bewegung im Sommer

2010 - ein Jahr im Zeichen des Sports.Frau am Strand In einem Jahr sind wir Zeugen von zwei der weltweit größten sportlichen Ereignisse: den Olympischen Spielen in Vancouver und der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Diese Events laden vor allem zum Mitfiebern mit der eigenen Mannschaft ein. Gleichzeitig kann das Streben der Sportler nach Spitzenleistung den eigenen Antrieb ankurbeln. Doch worauf sollte man im Sommer vor allem achten, wenn man sich sportlich betätigt?

Gerade für Freizeitsportler ist es enorm wichtig, dass sie sich in den Frühlings- und Sommermonaten nicht einem Übermaß an UV-Strahlung aussetzen. Sonne ist zwar wichtig für die körpereigene Vitamin D Produktion, doch wenn man sich zu hoher Belastung aussetzt, riskiert man kurzfristig einen Sonnenbrand und langfristig ist das Risiko von Hautkrebs erhöht. Deshalb achten Sie darauf, dass sie sich in der prallen Mittagssonne (zwischen 12 und 15 Uhr) nicht übermäßig belasten und schützen Sie ihre Haut mit einem für Sie geeigneten Produkt, zu welchem wir Sie gerne beraten.

Bei allen Sportarten ist es unerlässlich, dass man sich vor dem eigentlichen Beginn der Einheit aufwärmt und dehnt. Das ist notwendig, damit Muskeln und Sehnen auf die Belastung vorbereitet werden. Je "schwieriger" der Untergrund (Waldboden, Sand, Matsch, etc.), desto vorsichtiger sollte man sein und den Körper gezielt auf diesem Boden aufwärmen. Beim Fußballspielen am Strand wird die Beinmuskulatur stärker beansprucht, als beim Kicken auf dem Rasen. Daher ist ein intensiveres Aufwärmen und ein vorsichtigeres Spielen notwendig. Achten Sie also vor allem auf die Umgebung, in der Sie trainieren, um mögliche Verletzungen zu vermeiden.

Sollte Sie sich beim Sport verletzen, so halten Sie sich an die PECH-Regel:

Pause, Eis, Compression, Hochlagern

(P) Wenn Sie merken, dass es schmerzt, dann müssen Sie die Belastung reduzieren. Der Schmerz signalisiert eine Verletzung. Um Schlimmeres zu vermeiden muss die Belastung sofort zurückgenommen werden. Dadurch vermeiden Sie starke Einblutungen durch Verletzungen im Gewebe.

(E) Sie sollten die Stelle zeitnah kühlen und zwar bei der Erstversorgung mindestens 30 Minuten lang. Machen Sie nicht den Fehler und denken Sie, da durch die Kühlung die Schmerzen nachgelassen haben, dass sie wieder belastbar sind - wenn Sie jetzt weiter belasten riskieren Sie große Schäden an der Muskulatur und an den Sehnen.

(C) Durch das Anlegen eines Druckverbandes oder einer Bandage wirken Sie einer Schwellung entgegen.

(H) Wenn Sie das entsprechende Körperteil hochlagern, wird der Rückfluss des Blutes gefördert, was eine verminderte Einblutung und dadurch eine geringere Schwellung zur Folge hat. Bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen erzielen Sie mit der PECH-Regel gute Erfolge. Spüren Sie jedoch einen messerstichartigen Schmerz oder sind schwere Verletzungen sichtbar bzw. absehbar, so gehen Sie bitte sofort zum Arzt.